Viper

Gewaltiger geht es kaum. Zumindest nicht für die Straße. Nicht als Serienfahrzeug. Die Dodge Viper SRT10 – sie ist der ultimative Asphalt-Bolide, gedacht für all jene, die weder bei unbändiger Kraft unter der Motorhaube noch beim Design Kompromisse dulden. Pur, einfach und ungefiltert – so lauten die Grundsätze, nach denen die Dodge Viper konstruiert wurde: Ein zweisitziger Roadster im ursprünglichen Sinn, einer, der selbst hartgesottensten Naturen noch den ultimativen Kick gibt.

Tief und satt lauert die dritte Generation der Dodge Viper auf der Straße. Kurze Überhänge, tief eingeschnittene Luftauslass-Schlitze hinter den vorderen Radausschnitten sowie eine wuchtige Bereifung sprechen eine deutliche optische Sprache: was hier kommt, ist „born to be wild“. Räder- und Reifendimensonen des Doge Viper SRT10 sind Rennwagen-typisch unterschiedlich; für optimales Lenkverhalten schmaler auf der Vorderachse, für souveräne Traktion breiter an der Hinterachse. Die Dimensionen 275/35 ZR 18 vorn und 345/30 ZR 19 hinten verleihen dem Viper ohne jede Traktionshilfe enormen Grip auf der Straße und ermöglichen atemberaubende Kurvengeschwindigkeiten.



Die lang gezogene und gewölbte Motorhaube über dem markanten Dodge-Kühlerkreuz lässt die gewaltigen Dimensionen des Antriebs erahnen. Die American Dream Machine wirkt schon im Stand aggressiv – jeden Moment bereit, giftig zuzupacken.

Giftig präsentiert sich die Dodge Viper SRT10 nicht nur optisch. Ein Blick in die technischen Daten genügt den meisten Unvorsichtigen als Warnung. Der Zehnzylinder-Big-Block-V-Motor mit 8.285 cm³ Hubraum leistet 506 PS (372 kW) und entwickelt ein Drehmoment von brutalen 711 Nm bei 4.000 U/min. Damit ist die mit 314 Kilometer pro Stunde „schnellste Schlange der Welt“ das zur Zeit wohl am meisten mit einem Rennwagen vergleichbare Serienfahrzeug.


 

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